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Mozart Remixed 2006: bernhard fleischmann

BernhardFleischmann

Vienna Calling, Eine Stadt fand ihren Klang und Bernhard Fleischmann seine Eigenen. Schwelgerische Melodien, ohne ins Zuckrige zu kippen, vielschichtig drapierte Ryhythmusgeräusche, bar jeder Opulenz.
Songs schon damals, zusammengestellt auf einem eindrücklichen Album: "Poploops for Breakfast" begründet im Herbst 1998 die Liebesbeziehung zwischen Bernd Fleischmann und dem jungen Label Morr Music. Schon im Folgejahr erscheint die "Sidonie EP".
Bernhard Fleischmann wird zum umtriebigen Konzertreisenden, durch Österreich, durch Deutschland, Europa, die Welt. Das Album "Choir of Empty Beds" erscheint auf Fuzzy Box (2000), daneben Beiträge für Compilations auf Morr ("Putting the Morr back into Morrissey") und anderen, meist befreundeten Labels, etwa Chrisof Kurzmanns Label Charizma. Seine "Nico"-7inch, eröffnet die Morr Music-Reihe "A Number of Small Things". Derweil wächst Fleischmanns Musik, nicht ohne sich selbst treu zu bleiben. Es ist ein warmer, wacher Prozess, anzuhören auf auf "Welcome Tourist" (Herbst 2001), ein nicht nur aufgrund seiner (Über-)Länge beeindruckendes Album. Gemeinsam mit Herbert Weixelbaum formiert Bernhard Fleischmann das Duo 505, feingliedrig pulsierendes Electronica. Das Album "late" erschien im Herbst 2005 auf Morr Music.

 

 

"The Humbucking Coil" (Februar 2006), Bernhard Fleischmanns drittes Soloalbum, eine offene, atmende Platte: Vibraphon, Klavier, Gitarre in einem elektronischen Arbeitsprozess. Songs, die schweben, schwelgen. Popsongs of course. Bernhard Fleischmann komponiert vermehrt Filmusiken, darunter für Bady Mincks "Am Anfang war der Blick" (2003 in Cannes uraufgeführt) oder Jörg Kalts "Crash Test Dummies" (lief auf der Berlinale 2005). Zuletzt und gerade eben erst entwickelte er den Scope für den Dokumentarfilm "Jeder schweigt von etwas anderem" (Regie Marc Bauder & Dörte Franke), der 2006 in die Kinos kommt.

www.bfleischmann.com

www.morrmusic.com